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Paul Gerber

Jeder muss mal klein anfangen, heißt es im Volksmund. Das trifft auch auf den Schweizer Paul Gerber zu, wenngleich die Konzentration auf vermeintliche Kleinigkeiten für ihn damals keine Frage des Müssens, sondern des Wollens war. Der in der Fachwelt bestens bekannte Uhrenkünstler aus Zürich liebt Details und Nischenprodukte, was ihm nicht nur den angesehenen Uhrmacherkreateur Preis „Prix Gaia“ im Jahr 2007, sondern überdies gleich zwei Erwähnungen im Guinness Book of Records sicherte. Möglich zu machen, was andere für unmöglich halten – das scheint die Maxime des gebürtigen Berners zu sein.

„Mein Mann hat mehr Ideen, als er jemals umsetzen kann“, ist Ehefrau Ruth Gerber überzeugt. Doch bereits die bis heute verwirklichten Innovationen sorgen bei Fachleuten und erfahrenen Uhrengourmets für Erstaunen und ein hohes Maß an Wertschätzung. Was Wunder also, dass erste Adressen der Haute Horlogerie die Expertise Gerbers immer wieder nachfragen, um Lösungen für anspruchsvolle uhrmacherische Herausforderungen zu erhalten oder komplette Zeitmesser bis zur Serienreife entwickeln zu lassen.

Die komplizierteste Uhr der Welt
Die komplizierteste Uhr der Welt

Wer dem Schweizer zuhört, wird sich schnell der Tatsache gewahr, dass angebliche Kleinigkeiten bisweilen ein hohes Maß an Kreativität bergen. Manches lässt sich nur unter der Uhrmacherlupe erkennen. Die kleine Holzuhr jedoch, die in Gerbers Atelier unter einer Glasglocke steht, erreicht zwar nicht einmal die Höhe einer herkömmlichen Streichholzschachtel, trotzdem lässt sich die Zeit auf dem handgravierten Zifferblatt noch mit bloßem Auge ablesen.

Mit diesen Holzuhren im „Bonsai-Format“ hat alles begonnen. „Der Bau dieser Kleinuhren war lange Zeit mein Hobby. In jede dieser Miniaturen investierte ich zwischen 40 und 50 Stunden Arbeitszeit“, berichtet der gelernte Uhrmacher-Rhabilleur. Eine im Auftrag eines Londoner Kunden gefertigte maßstabsgetreue Miniatur-Holzuhr fand einen adäquaten Verwendungszweck: Sie schmückt eine formvollendet ausgestattete Puppenstube. Angetrieben werden die kleinen Zeiger dieser Zeitmesser von einem Armbanduhrwerk.

Mit einer weiteres Miniaturuhr erzielte Gerber seinen ersten Weltrekord: Das 1989 geschaffene Modell Kuhschwanz-Augenwender gilt nach wie vor als kleinste Holzräderuhr der Welt. Die Höhe des Werkes macht eben mal 22 Millimeter aus. Das bescherte Gerber den ersten Eintrag ins Guinness-Buch der Weltrekorde.

Gerber - Museums-Uhr
Die Museums-Uhr


Obgleich sich diese Kleinuhren im Freundeskreis von Paul Gerber und unter anderen Liebhabern außergewöhnlicher Zeitmesser recht großer Beliebtheit erfreuten, stellte der Uhrmacher bald fest, dass er von den „herzigen Kleinigkeiten“, wie er sie nennt, auf Dauer nicht leben konnte.

Gerber, der sein im Alter von 26 Jahren gegründetes Geschäft für den Verkauf sowie Reparaturen und Restaurationen von Uhren 1993 veräußert hatte, um fortan selbst Uhren zu bauen, stellte sein kleines, aber kreatives Unternehmen in der Zürcher Bockhornstraße in den folgenden Jahren auf drei Säulen: Er kreiert und produziert seither raffiniert-komplizierte Uhren unter eigenem Namen, entwickelt spezielle Zeitmesser für große Hersteller bis zur Serienreife, und er fertigt Einzelstücke nach den individuellen Wünschen seiner Kunden.

„Ich war immer ein Bastler und wollte verschiedene Dinge ausprobieren“, blickt Gerber zurück. Wobei der Begriff „basteln“ etwas nach Understatement klingt angesichts der diffizilen Detailarbeit, die der Schweizer in seine Uhren investiert. Immerhin ist es für ihn eine Herausforderung der besonderen Art, komplizierte Mechanismen dort unterzubringen, wo eigentlich kein Platz vorhanden zu sein scheint. Der Académie Horlogère des Créateurs Indépendants (AHCI), in dem die namhaftesten internationalen Uhrenkreateure zusammengeschlossen sind, gehört Paul Gerber seit vielen Jahren an: „Ich zähle bei der AHCI fast schon zum Inventar“, sagt er schmunzelnd. Dort präsentierte er sich seinerzeit mit seiner Mini-Holzuhr.

Gerber - Brückner
Paul Gerber-im-Gespräch-mit-UG-Redakteur-Michael-Brückner

Große Kreationen aus einem kleinen Atelier

Wir besuchten Paul Gerber in seinem kleinen Atelier in Zürich. In einer umgebauten Garage hat er seine CNC-Maschine aufgestellt, gleich dahinter befinden sich jene Räume, in denen die uhrmacherischen Meisterstücke entstehen. Dort sind Ruth und Paul Gerber sowie ihre beiden Mitarbeiter tätig. Eine kleine Werkstatt für große Ansprüche – und gleichzeitig auch eine Art Statement: Die industrielle Fertigung von großen Stückzahlen war nie das Ziel des Uhrenkreateurs. Wenn er dennoch bemerkt, Nicolas Hayek - der mächtige Chef der Swatch-Group - sei sein „Nachfolger“, dann geschieht dies mit einem deutlichen Augenzwinkern: „Ich bekam den Prix Gaia im Jahr 2007. Hayek erhielt ihn für seine unternehmerische Leistung ein Jahr später. Also ist Hayek irgendwie mein Nachfolger, oder?“.

Während des Gesprächs sitzt Gerber an seinem Schreibtisch, wo auf seinem Computer mechanische Lösungen von oft bestaunter Raffinesse und neue Kreationen entstehen. Doch mit nicht weniger Engagement und Begeisterung steht der Uhrenkünstler an der Drehbank. Gerber legt Wert auf eine enge Verzahnung von modernster Technik und traditionellem Handwerk Und selbst nach vielen Jahrzehnten in seinem Beruf faszinieren ihn die mechanischen Meisterwerke nach wie vor: Die Zeit erleben, diese kleine, eigene Welt aus ineinandergreifenden Rädern, Hebeln und Federn in Ruhe betrachten und beobachten zu dürfen, sei eine wahre Freude, schwärmt Gerber.

Mini-Holzuhr
Mini-Holzuhr

Er selbst trägt während des Gesprächs einen Zeitmesser, auf dem man den Namen des Zürcher Uhrenkreateurs vergeblich sucht. Dafür findet sich auf dem Zifferblatt ganz dezent die Abkürzung MIH. Sie steht für „Musée International d’Horlogerie“ und geht zurück auf eine Idee des Leiters des Uhrenmuseums, Ludwig Oechslin. Die offizielle Uhr des MIH sollte eher nüchtern ausfallen und auf das Notwendige reduziert werden, so die Vorgabe. Gleichzeitig wünschte sich der Auftraggeber allerdings die relativ aufwändige Komplikation eines Jahreskalenders. Diese mechanische Besonderheit sorgt dafür, dass die Uhr während des Jahres immer das korrekte Datum und den Tag anzeigt, was wiederum voraussetzt, dass die unterschiedlichen Längen der Monate berücksichtigt werden.

Damit nicht genug, der Jahreskalender des MIH sollte überdies nur mit neun beweglichen Teilen auskommen – statt der in solchen Fällen sonst üblichen 30 bis 40 Teile. Paul Gerber war begeistert von dieser Herausforderung und schuf mit der „Museums-Uhr“ gleichzeitig so etwas wie seinen persönlichen Bestseller. Und das, obwohl dieser Zeitmesser lediglich im Uhrenmuseum in Chaux-de-Fonds sowie beim exklusiven Händler „Embassy“ in Luzern verkauft wird. Im Inneren der Uhr tickt das modifizierte Basiswerk Valjoux 7750. „Ein Traktor“, wie es Paul Gerber nennt. „Für die Museums-Uhr mit ihrem Jahreskalender brauchte ich einen starken Motor. Dafür ist dieses Basiswerk sehr gut geeignet“. Die außergewöhnliche Uhr kostet 5.000 Schweizer Franken. Ein Teil davon fließt Projekten des MIH zu.


Automatik-Uhr mit Doppel-Rotor

Wer es noch eine Spur exklusiver und vor allen Dingen raffinierter mag, sollte sich die Armbanduhren anschauen, die den Namen „Paul Gerber“ auf den Zifferblättern tragen. Das Modell Retro Twin mit dem Basiswerk Peseux 7001 zum Beispiel weist gleich zwei Besonderheiten auf. Da wäre zunächst die retrograde Sekundenanzeige in der unteren Hälfte des Zifferblatts zu nennen. Der Zeiger bewegt sich in einem Kreissegment von 120° von 0 bis 60 und springt dann wieder zurück in die Nullstellung. Stunden und Minuten hingegen werden konventionell angezeigt, was die Ablesbarkeit erleichtert. Und auch ein Blick durch den Saphirglas-Boden ins Werk beschert ganz neue Eindrücke. Die Automatikuhr verfügt über zwei synchron laufende Rotoren, die von Paul Gerber zum Patent angemeldet wurden. Die kugelgelagerten Rotoren sind aus Platin – auf Wunsch mit Brillanten-Besatz. Die „Retro-Twin“ in Gold kostet aktuell 14.860 Schweizer Franken. Werden die Platinrotoren zusätzlich mit Brillanten geschmückt, erhöht sich der Preis auf 17.580 Franken. Das Handaufzugsmodell „Retrograd“ aus Gelbgold kommt auf 9.400 Franken.

Gerber-Hemmung
Die Gerber-Hemmung

Einen ausgesprochenen Leckerbissen für alle Freunde der Haute Horlogerie stellt die Armbanduhr „Modell 33“ dar, die in kleinsten Auflagen hergestellt wird und sowohl mit großer Sekunde als auch mit dreidimensionalem Mond erhältlich ist. Die Darstellung des Erdtrabanten verdient dabei eine ausführlichere Erwähnung, Üblicherweise gilt in der Uhrmacherei: Der Mond ist eine Scheibe. Sprich: Die Mondphasen werden auf einer Scheibe dargestellt und erscheinen in einem kleinen Sichtfenster. Im „Modell 33“ von Paul Gerber, einer tonneauförmigen Uhr mit Handaufzugswerk, bewegt sich hingegen tatsächlich eine kleine Mondkugel aus Lapislazuli mit sechs Millimetern Durchmesser. Eine Hälfte der Kugel ist mit 54 Brillanten besetzt. Dadurch wird nicht nur die Kraterlandschaft des Mondes nachempfunden, vielmehr symbolisiert die „brillante Hälfte“ den sonnenbeschienenen Teil des Trabanten, während die andere Hälfte im dunklen Lapislazuli-Blau für den sonnenabgewandten Teil des Mondes steht. Bei Vollmond sieht der stolze Besitzer einer solchen Uhr die Kugel zur Hälfte brillantenbesetzt und zur anderen Hälfte in Lapislazuli „pur“. Paul Gerber hat einen so ausgetüftelten Mechanismus entwickelt, dass die Uhr die Mondphase während 128 Jahren korrekt anzeigt. „Dann sollte man sie vielleicht zur Revision zum Uhrenfachmann bringen“, scherzt der Schweizer.

Wie bei Paul Gerber üblich, haben es natürlich die inneren Werte des „Modells 33“ in sich. Zum einen handelt es sich um ein eigenes Manufakturkaliber, das in Gerbers Atelier gefertigt wird. Zum anderen wartet diese Uhr mit einem einzigartigen Detail auf: Der Zürcher Uhrenkünstler baut die von ihm entwickelte und patentierte Gerber-Hemmung in das „Modell 33“ ein. Was ist die Besonderheit an diesem Detail, was unterscheidet – mit anderen Worten – die Gerber-Hemmung von einer Schweizer Ankerhemmung? „Es ist die Arbeitsteilung von Antrieb und Stopp“, erläutert der Uhrenexperte. „Das Gangrad ist auf zwei spezialisierte Räder – das Ruherad und das Impulsrad – aufgeteilt, die auf einer gemeinsamen Achse liegen. Auf diesen Rädern lagern drei Rubinsteine, die auf einem gemeinsamen Anker befestigt sind“, fährt Geber fort. Zwei dieser Steine wirken auf das große Ruherad, während der dritte Stein über das Impulsrad die Unruhe antreibt. Somit arbeitet diese Hemmung mit auseinandergleitenden Kräften. Mithin werden stauchende Kräfte vermieden.

Soviel Exklusivität bei geringer Auflage hat naturgemäß ihren Preis. Das „Modell 33“ mit großer Sekunde im Rosé- oder Weißgoldgehäuse kostet 30.450 Schweizer Franken, die Variante mit dem dreidimensionalen Mond ist in der Goldausführung 9.000 Franken teurer.

Im Vorfeld der internationalen Uhrenmesse Baselworld im Jahr 2010 erweiterte Gerber sein Angebot an außergewöhnlichen Armbanduhren um ein neues Automatik-Modell mit eigenem Manufakturwerk. Dieser Zeitmesser dürfte einmal mehr für Aufsehen sorgen. Für den Aufzug sorgen nämlich nicht - wie bei der „Retro Twin“ - zwei Rotoren, sondern gleich drei. Die wiederum sind so klein gehalten, dass der Besitzer dieser Uhr einen möglichst großen Teil des Werkes sehen kann. Uhrenfreunde werden dies zu schätzen wissen, denn der optische Nachteil vieler Automatikmodelle ist der relativ große Rotor, der die Hälfte des Werkes verdeckt.

Pendulet mit fliegendem Tourbillon

Das Faberge Ei

Komplizierte Uhren von Paul Gerber gibt es freilich nicht nur für’s Handgelenk. Zu seinen viel beachteten Meisterstücken gehört ferner die Pendulet mit fliegendem Tourbillon. Normalerweise bedarf es schon einer sehr guten Sehkraft oder einer Uhrmacherlupe, um die Bewegung eines solchen filigranen „Wirbelwindes“ in seiner ganzen Grazie zu beobachten.

Anders bei der Pendulet aus dem Hause Paul Gerber. Sie verfügt über ein großes fliegendes Tourbillon. Das Edelsteingehäuse gibt dieser uhrmacherischen Meisterleistung den geziemenden Rahmen. Die Uhr ist auch in einer skelettierten Variante zu haben, die das Tourbillon sehr gut zur Geltung bringt. Die Pendulet kostet ab 41.400 Schweizer Franken, die skelettierte Variante ab 47.600 Franken.

Zu Gerbers Highlights zählt darüber hinaus ohne Zweifel das im Jahr 2002 gefertigte „Mond-Ei“ von Fabergé – eine schier atemberaubende Kreation mit springender Stundenanzeige, Sternzeichen und Mondphase sowie einem Musikwerk.

Daneben arbeitet Paul Gerber für große Uhrenhersteller. Es darf daher vermutet werden, dass mancher Träger einer wertvollen Armbanduhr gar nicht weiß, dass sein Zeitmesser irgendwann einmal im Zürcher Atelier des Uhrenkreateurs seinen Ursprung genommen hat. So konstruierte Gerber etwa im Jahr 1997 für Fortis den weltweit ersten Automatik-Chronographen mit Wecker-Funktionen. Natürlich hatte es diese sehr praktische Komplikation schon zuvor gegeben. Jaeger-Le Coultre und Vulcain zum Beispiel brachten entsprechende Armbanduhren auf den Markt, aber eben ohne zusätzliche Chronographen-Funktion.

Angesichts der Vielzahl von uhrmacherischen Innovationen, von denen an dieser Stelle nur die bekanntesten Beispiele erwähnt wurden, stellt sich die Frage, welche Herausforderung für Paul Geber am interessantesten war. Er muss über die Antwort nicht lange nachdenken: „Das war sicher der Ausbau einer bereits komplizierten Uhr zur bis heute kompliziertesten Armbanduhr der Welt, bestehend aus nicht weniger als 1.100 ineinander laufenden Teilen“. Über einen Zeitraum von insgesamt elf Jahren baute Gerber die Uhr Schritt für Schritt zu einem mikromechanischen Meisterwerk aus, das ihm einen weiteren Eintrag ins Guinness-Buch der Weltrekorde bescherte.

Retro twin
Die Retro twin


Die Uhr war ursprünglich bereits mit einem Repetitionswerk von Louis Elysée Piguet ausgestattet worden, also einer ohnehin schon sehr anspruchsvollen Komplikation. Der mittlerweile weltbekannte Uhrmacher Franck Muller erweiterte das Werk unter anderem um einen Ewigen Kalender, eine Mondphase und ein Thermometer. Damit nicht genug. Im Auftrag des Eigentümers dieser Uhr baute Paul Gerber zusätzlich das weltweit kleinste fliegende Tourbillon ein. Später folgten ein Schleppzeiger-Chronograph mit Flyback-Funktion, ein springender Minutenzähler und zwei Gangreserveanzeigen für das Geh- und Schlagwerk. O-Ton Gerber: „Dies ist nicht nur die komplizierteste Armbanduhr, sie ist ferner ein Stück meines Lebens, habe ich mich doch während elf Jahren immer wieder mit ihr beschäftigt“.

Statements dieser Art stellen für Paul Gerber geradezu schon den Höhepunkt der Eigen-PR dar. Ansonsten präsentiert er seine uhrmacherischen Highlights in aller Bescheidenheit. Als einen Menschen, „der auf leisen Sohlen deutliche Spuren hinterlässt“, bezeichnete ihn daher der Molekularbiologe und Uhrenexperte Magnus Bosse in seiner Laudatio zur Verleihung des Prix Gaia 2007. Für Paul Gerber sei die Uhr weniger ein Luxusobjekt oder Fashion-Statement. Sein Augenmerk gelte vielmehr der Uhr als technischer Herausforderung, „als beeindruckendem Mikrokosmos und als einem sehr lohnenswertes Spielfeld eigener Fantasie“. Wie es scheint, blickt Paul Gerber nach wie vor auf ein sehr weites Spielfeld und einen breiten Horizont von uhrmacherischer Innovationen.

gerber-uhren.ch

Bilder: Paul Gerber