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Stahl PVD beschichtet

Anfang 2017 ging der Konstrukteur und Designer Juri Schob mit seiner neuen Uhrenmarke Cronus an den Start. Seine markanten Dreizeigeruhren mit ihrem innovativen Kronenschutz fanden sofort viele Freunde unter den Uhrenliebhabern. Schob setzt auf das bewährte Schweizer Automatikwerk ETA 2824-2 und verspricht ansonsten „Made in Germany“ zu 100 Prozent. Michael Brückner traf ihn in Augsburg, sprach mit ihm über seine Motivation und nahm sein Modell Prototyp 2 unter die Lupe.

Christine Genesis

So etwas nennt man wohl eine frühe Disposition. Bereits lange vor ihrem 18. Geburtstag entwickelte die gebürtige Rheinländerin Christine Genesis eine starke Affinität zu Uhren aller Art. Oft zog es sie zum Uhrmacher in ihrer Heimatgemeinde, wo sie dem Meister interessiert über die Schulter schaute und sich von der Faszination der Mechanik infizieren ließ. Mit 17 Jahren reparierte sie die erste Großuhr, später begann sie Uhren zu sammeln. Zunächst noch eher unsystematisch („Ich kaufte einfach, was mir gefiel“), später immer gezielter. Und infrage kamen ohnehin nur mechanische Werke.

Tourbillon-Tomorrow

Im Jahr 2017 feierte die Manufaktur Alexander Shorokhoff in Alzenau bei Aschaffenburg Jubiläum: Seit einem Vierteljahrhundert bietet das Unternehmen hochwertige Zeitmesser in außergewöhnlichem Design und aufwändig verzierten Werken an. Alexander Shorokhoff hat seine Nische auf dem Markt für Luxusuhren gefunden. Mit einer Reihe neuer Modelle festigte die Manufaktur Alexander Shorokhoff in den vergangenen Jahren ihren Ruf als hochwertige Uhrenmarke. „Art on the Wrist“, also Kunst für’s Handgelenk, ist dabei die Devise des Unternehmens.

Stowa Fliegeruhr

Es ist nicht überliefert, welche Uhr der frühere Bundeswirtschaftsminister und spätere Bundeskanzler Ludwig Erhard trug. Fest steht immerhin, dass sich der „Vater des deutschen Wirtschaftswunders“ für die Schwarzwälder Qualitätsmarke Stowa interessierte. So gibt es Fotos, auf denen Ludwig Erhard zu sehen ist, wie er sich neugierig über eine Kollektion von Stowa-Uhren beugt, die auf der Hannovermesse ausgestellt wurde. Der Unternehmensgründer hatte seinen Uhren den bis heute erhaltenen Markennamen gegeben.

Fubillon

Üblicherweise sind Tourbillons winzige filigrane Kunstwerke, die eigentlich nur unter der Uhrmacherlupe so richtig zur Geltung kommen. Bei Matthias B. Fuchs ist das anders. Der junge Uhrmachermeister aus Ofterschwang in der Nähe von Oberstdorf im Allgäu greift beherzt in das Zifferblatt einer Großuhr – und holt ein Tourbillon, so groß wie eine Faust, heraus. Er reicht das Meisterwerk an seinen Besucher weiter, der zwar schon zahlreiche Tourbillon-Uhren, aber noch nie ein in Gang befindliches Tourbillon in dieser Größe in seinen Händen hielt. Dafür sind die in Armband- oder Taschenuhren verbauten „Wirbelwinde“ viel zu winzig. Fasziniert schaut Fuchs auf dieses Tourbillion im XXL-Format.

Helfer Sea-Explorer

Sportlich-markant und dennoch elegant: Die neue Helfer Sea Explorer vereint diese vermeintlichen Gegensätze sehr harmonisch. Das Modell der jungen Schweizer Marke erschien jetzt mit einer Limitierung von 120 Stück. Wir nahmen diese Taucheruhr näher unter die Lupe. Unser Urteil: Ein außergewöhnlicher Diver mit Swiss-made-Uhrwerk zu einem fairen Preis. Die meisten Fliegeruhren werden nicht im Cockpit getragen, sondern weiter hinten in der Kabine an den Handgelenken der Passagiere. Und die meisten Taucheruhren kommen allenfalls bei Regen oder im Pool mit dem nassen Element in Berührung. Und dennoch ist es irgendwie ein beruhigendes Gefühl, einen Zeitmesser zu tragen, mit dem man auch etwas tiefer eintauchen kann.